Hüsinger wollen Steinens Gemeinderat ins Boot holen.

 

 

STEINEN-HÜSINGEN (vw). Ortsvorsteher Holger Sutter holte etwas weiter aus, um die Räte in der jüngsten Ortschaftsratssitzung auf den aktuellen Stand zu bringen, was die Tempo 30-Regelung in der Ortsdurchfahrt anbelangt.


Bekanntlich sind die Hüsinger nicht einverstanden damit, dass auf der Kreisstraße seit Sommer vergangenen Jahres Tempo 30 nur im Bereich des Kindergartens und auch nur von Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr gilt. Sie fordern nach wie vor ein zeitlich unbegrenztes Tempolimit. Die Argumente: Der Spielplatz vor dem Kindergarten gehöre der Öffentlichkeit und das Eingangstor liege direkt auf dem Fußgängerweg an der Kreisstraße – so schrieb es Ortsvorsteher Sutter auch den Behörden. Außerdem stehe in unmittelbarer Nähe des Kindergartens die Gemeindehalle, die auch nach 17 Uhr und an Wochenenden von Kinder- und Jugendgruppen genutzt wird. Außerdem liege der Friedhof an der Ortsdurchfahrt, an der sich ältere Leute unsicherer fühlen, je mehr Autos schnell fahren.

Sutter möchte jetzt, dass das Hüsinger Anliegen einer durchgängigen Tempo-30-Regelung, durch einen Beschluss des Steinener Gemeinderats Rückendeckung bekommt. Bedarf bestehe vom Ortseingang bis zur Kirche, wo beidseitig der Gehweg fehlt. Sutter stellte fest, dass es bereits Tempolimits – zeitlich unbegrenzt – an ähnlichen Stellen in diversen Orten des Kreises gibt. Weiter informierte Sutter über die letzten Geschwindigkeitskontrollen, bei der zehn Prozent der Fahrzeuge zu schnell durch die Adelhauser Straße fuhren. Gezählt wurden von 14 bis 19.30 Uhr 898 Fahrzeuge in beiden Richtungen.